Warum das bedingungslose Grundeinkommen im Land alles verändern würde

Bedingungslose Grundeinkommen veränder alles

Angst haben die, die jetzt sämtliche Mitarbeiter unterdrücken und wie Sklaven behandeln. Die Aussage mag hart sein, aber seien wir uns ehrlich. Wer immer noch den Mindestlohn zahlt oder darunter und den Mitarbeiter von morgens bis abends einsetzt, ihn noch dazu Dinge befielt und unfreundlich ist, gleicht einem Sklaventreiber. Auch wenn sich der Arbeitgeber an die Gesetze hält, meistens herrscht ein herablassender Ton. Der Boss hat das Sagen, und wer sich dem nicht fügt, der fliegt raus.

Selbstverständlich hat sich ein Mitarbeiter an die Regeln zu halten, aber heißt es nicht „Mitarbeit“. Ein Unternehmen sollte von Menschen geführt werden, die Freude an der Sache haben. Gemeinsam etwas erschaffen, die Kunden glücklich machen und den Rubel ins Rollen bringen. Momentan ist es so, dass der einzige, der sich an dem Geld erfreut der Chef ist. Wie oft heißt es – es ist sein Unternehmen und die Anderen sind die Untertanen, die quasi die unliebsame Arbeit abnehmen. Dies erkennt man vor allem an Chefs, die sich billige Arbeitskräfte aus dem Ausland holen oder direkt dort arbeiten lassen. Nehmen wir als Beispiel die Näherinnen in Indien. Manche Markenhersteller verlangen pro Hose 2000 Euro. Mehr als 30 Cent würden diese aber niemals ausgeben. Dies war ein Extrembeispiel, zeigt aber wunderbar auf, wie wir leben und handeln. Niemals würde eine Näherin um dieses Geld arbeiten, wenn Sie ein Grundeinkommen bekäme.

Mitarbeiten statt für jemand anderen arbeiten sollte das Ziel in den Firmen überall sein

Eine Firma, die wirkliche Mitarbeiter fördert und nicht gegeneinander arbeitet, verbessert das Image des gesamten Unternehmens. Glückliche Mitarbeiter strahlen dies auch aus. Macht ein Einkauf im Supermarkt nicht mehr Spaß, wenn die Kassiererin lächelt? Die meisten sind nur gestresst und müssen Umsätze pro Stunde schaffen. Es gibt einen Discounter, der bekannt für seine schnellen Kassen ist. Muss das wirklich sein. Nicht nur der Kassierer ist überfordert, sogar der Kunde wird genötigt, schnell seinen Kram in den Wagen zu werfen.

Warum lassen wir uns das alles gefallen? Weil wir dabei Geld sparen. Wieder haben wir den Druck. Wir setzen uns einen Stress aus, damit wir beim Discounter weniger bezahlen. Dabei hätten wir es alle verdient, freundlich und zu vorkommend bedient zu werden. Wäre es nicht eine schöne Welt, wo sich jeder wie ein Hofrat fühlen darf, dem die Einkäufe inRuhe eingepackt werden? In dieser Welt wäre auch die Kassiererin ein „Hofrat“ – weil sie es sich leisten kann und beim Einkaufen auch so behandelt wird. Die Welt wäre schöner, wenn jeder den gleichen Wert hätte und es wäre so einfach. Wenn Firmen wenigstens beginnen würden, die Menschen liebevoll zu behandeln und nicht wie Sklaven, die noch dazu dankbar für den Job sein müssen. Ach, wäre das eine herrliche Welt.

Ich träume von dieser einen Welt, wo jeder Einzigartig ist, jeder ein wertvoller Diamant, den man freundlich behandelt

Jeder Mensch ist ein Diamant. Der eine ist bereits geschliffen, andere sind dabei. Doch jeder glänzt und ist außergewöhnlich. Wir Menschen haben es verdient mit Samthandschuhen angefasst zu werden. Was tun wir? Wir lassen uns wie Vieh behandeln. Eben deswegen, weil wir in jeder Sekunde erpressbar sind. Es geht um unsere Existenz, wir kaufen billig ein, damit das hartverdiente Geld am Sparbuch doch ein wenig ansteigt, bevor es die Gebühren wieder auffressen.

Menu